Die Kultur in einem Flächenkreis wie dem unseren ist kein Luxusgut, sondern das soziale Bindegewebe – doch dieses Gewebe litt zuletzt unter chronischer Blutarmut. Die finanzielle Lage der Kulturstiftung Nordfriesland war seit Längerem angespannt. Gestiegene Kosten und schrumpfende Spielräume im Kreishaushalt hatten die Handlungsfähigkeit der Stiftung massiv eingeschränkt. In der jüngsten Sitzung des Kreistags am 24. April wurde nun ein entscheidender Hebel umgelegt: Das Konzept zur aktiven Akquise von Spenden und Zustiftungen wurde offiziell verabschiedet.
Für die SPD-Fraktion im Kreistag endet damit eine Phase beharrlicher politischer Arbeit. Schon im Juni 2024 wurde der Grundstein gelegt, als eine Arbeitsgruppe den Auftrag erhielt, eine Strategie zur privaten Mittelakquise zu entwickeln. Dass der Weg bis zum heutigen Beschluss kein Selbstläufer war, zeigte sich Anfang des Jahres: Als die ersten Entwürfe der Verwaltung im Februar 2026 in den Ausschüssen steckten, war es unsere Fraktion, die auf ein konkretes und handfestes Kurzkonzept pochte. Wir wollten keine unverbindlichen Absichtserklärungen, sondern einen klaren Fahrplan.
Was ändert sich nun konkret? Die Kulturstiftung wird professioneller in der Außendarstellung. Das bedeutet:
- Ein überarbeiteter Internetauftritt, der potenzielle Förderer direkt anspricht.
- Systematische Ansprache von Unternehmen und Privatpersonen.
- Aktive Kommunikation der steuerlichen Vorteile von Zustiftungen.
Es geht hierbei nicht um den schnellen Euro, der morgen alle Löcher stopft. Kurzfristig sind die Erwartungen an Mehrerträge realistisch gedämpft. Doch langfristig bietet diese Strategie die Chance, das Grundstockvermögen der Stiftung so zu stärken, dass sie unabhängiger von den jährlichen politischen Debatten über Haushaltszuweisungen agieren kann.
Dass dieser Beschluss zustande kam, ist auch das Ergebnis einer sachorientierten Zusammenarbeit der demokratischen Kräfte im Kreistag. Trotz unterschiedlicher Ansätze in Detailfragen stand das Ziel – die langfristige Sicherung der Kulturarbeit – im Vordergrund.
Dr. Perry Lange, unser kulturpolitischer Sprecher in der Kreistagsfraktion, brachte es nach der Sitzung auf den Punkt: Die tägliche Arbeit der Stiftung für die Menschen vor Ort verdient eine solide finanzielle Basis. Wir haben den Stein jetzt ins Rollen gebracht und werden sehr genau darauf achten, wie die Verwaltung die Umsetzung nun vorantreibt.
PRESSEMITTEILUNG
Dr. Perry Lange
Kreistagsabgeordneter der SPD
Seeth, 24. April 2026
PRESSEMITTEILUNG SPD-Fraktion im Kreistag Nordfriesland, 24. April 2026
Kulturstiftung Nordfriesland auf neuem Kurs: Kreistag beschließt Konzept zur
Spendenakquise – SPD-Fraktion als treibende Kraft, gemeinsam mit breiter
demokratischer Mehrheit
Der Kreistag des Kreises Nordfriesland hat in seiner heutigen Sitzung das Konzept zur
Akquise von Spenden und Zustiftungen zugunsten der Kulturstiftung Nordfriesland
beschlossen. Für die SPD-Fraktion ist dieser Beschluss das Ergebnis einer langen und
beharrlichen politischen Arbeit – und zugleich ein ermutigendes Signal dafür, was
demokratische Fraktionen gemeinsam für die Kultur in Nordfriesland bewegen können.
Hintergrund: Eine Stiftung unter Druck
Die Kulturstiftung des Kreises Nordfriesland trägt Verantwortung für Musikförderung,
kulturelle Bildung und regionale Kulturarbeit in einem der flächenmäßig größten Kreise
Deutschlands. Diese Aufgaben sind nicht zum Nulltarif zu haben – und die finanzielle
Realität der Stiftung spiegelt das wider: Gestiegene Kosten, begrenzte Haushaltsspielräume
des Kreises und eine strukturelle Unterfinanzierung haben die Handlungsfähigkeit der
Stiftung in den vergangenen Jahren zunehmend eingeschränkt. Kurzfristige Einsparungen und
die Auflösung von Rückstellungen haben das Problem zwar gedämpft, aber nicht gelöst.
Für die SPD-Fraktion war daher früh klar: Die Stiftung braucht neue, dauerhaft tragfähige
Einnahmequellen – und dafür braucht sie ein professionelles Konzept zur Gewinnung von
Spenden und Zustiftungen.
Vom politischen Auftrag zum Beschluss: Ein langer Weg
Den ersten formalen Schritt hatte der Kreistag bereits am 14. Juni 2024 unternommen, als er
die Arbeitsgruppe Stiftungsfinanzen mit der Entwicklung einer Spendenakquise-Strategie
beauftragte. Die SPD-Fraktion hat diesen Auftrag seither konsequent eingefordert und
begleitet. Als die erste Vorlage der Verwaltung im Februar 2026 sowohl im Kuratorium der
Stiftung Nordfriesland als auch im Finanz- und Bauausschuss zunächst vertagt wurde, hat die
SPD-Fraktion darauf gedrungen, dass die Verwaltung ein konkretes, umsetzungsfähiges
Kurzkonzept vorlegt – und nicht lediglich allgemeine Überlegungen. Dieses Kurzkonzept
liegt nun vor und wurde heute beschlossen.
Politische Leistung im Miteinander
Ohne die konstruktive Mitarbeit der anderen demokratischen Fraktionen im Kreistag wäre
dieser Beschluss in seiner heutigen Form nicht möglich gewesen. Im Kuratorium und im
Finanz- und Bauausschuss wurde ernsthaft und sachorientiert diskutiert. Dass am Ende ein
gemeinsamer Weg gefunden wurde, verdient ausdrückliche Anerkennung. Die SPD-Fraktion
hat den politischen Druck aufrechterhalten – die demokratischen Mehrheitsverhältnisse im
Kreistag haben dafür gesorgt, dass daraus auch ein Ergebnis werden konnte.
Was jetzt kommt
Das beschlossene Konzept sieht vor, die Kulturstiftung durch eine überarbeitete
Internetpräsenz, ansprechende Informationsmaterialien und eine systematische,
zielgruppengerechte Ansprache potenzieller Fördernder – darunter Privatpersonen,
Unternehmen und andere Stiftungen – als förderwürdige Institution sichtbarer zu machen. Die
steuerliche Absetzbarkeit von Spenden und Zustiftungen wird dabei aktiv kommuniziert.
Entwürfe für die Außendarstellung werden dem Kuratorium zur Abstimmung vorgelegt,
bevor sie öffentlich werden.
Kurzfristig sind zunächst bescheidene Mehrerträge zu erwarten. Mittel- und langfristig hat die
Strategie das Potenzial, das Grundstockvermögen der Stiftung dauerhaft zu stärken und ihre
Unabhängigkeit von kurzfristigen Haushaltsentscheidungen zu erhöhen.
Hierzu meint der Kulturpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Perry Lange: „Die
Kulturstiftung Nordfriesland leistet täglich wichtige Arbeit für die Menschen in unserem
Kreis. Es war Zeit, ihr dafür auch die finanziellen Grundlagen zu sichern, die sie verdient. Wir
werden die Umsetzung dieses Konzepts weiterhin aufmerksam begleiten“.
Dr. Perry Lange
PRESSEMITTEILUNG SPD-Fraktion im Kreistag Nordfriesland, 24. April 2026
Kulturstiftung Nordfriesland auf neuem Kurs: Kreistag beschließt Konzept zur
Spendenakquise – SPD-Fraktion als treibende Kraft, gemeinsam mit breiter
demokratischer Mehrheit
Der Kreistag des Kreises Nordfriesland hat in seiner heutigen Sitzung das Konzept zur
Akquise von Spenden und Zustiftungen zugunsten der Kulturstiftung Nordfriesland
beschlossen. Für die SPD-Fraktion ist dieser Beschluss das Ergebnis einer langen und
beharrlichen politischen Arbeit – und zugleich ein ermutigendes Signal dafür, was
demokratische Fraktionen gemeinsam für die Kultur in Nordfriesland bewegen können.
Hintergrund: Eine Stiftung unter Druck
Die Kulturstiftung des Kreises Nordfriesland trägt Verantwortung für Musikförderung,
kulturelle Bildung und regionale Kulturarbeit in einem der flächenmäßig größten Kreise
Deutschlands. Diese Aufgaben sind nicht zum Nulltarif zu haben – und die finanzielle
Realität der Stiftung spiegelt das wider: Gestiegene Kosten, begrenzte Haushaltsspielräume
des Kreises und eine strukturelle Unterfinanzierung haben die Handlungsfähigkeit der
Stiftung in den vergangenen Jahren zunehmend eingeschränkt. Kurzfristige Einsparungen und
die Auflösung von Rückstellungen haben das Problem zwar gedämpft, aber nicht gelöst.
Für die SPD-Fraktion war daher früh klar: Die Stiftung braucht neue, dauerhaft tragfähige
Einnahmequellen – und dafür braucht sie ein professionelles Konzept zur Gewinnung von
Spenden und Zustiftungen.
Vom politischen Auftrag zum Beschluss: Ein langer Weg
Den ersten formalen Schritt hatte der Kreistag bereits am 14. Juni 2024 unternommen, als er
die Arbeitsgruppe Stiftungsfinanzen mit der Entwicklung einer Spendenakquise-Strategie
beauftragte. Die SPD-Fraktion hat diesen Auftrag seither konsequent eingefordert und
begleitet. Als die erste Vorlage der Verwaltung im Februar 2026 sowohl im Kuratorium der
Stiftung Nordfriesland als auch im Finanz- und Bauausschuss zunächst vertagt wurde, hat die
SPD-Fraktion darauf gedrungen, dass die Verwaltung ein konkretes, umsetzungsfähiges
Kurzkonzept vorlegt – und nicht lediglich allgemeine Überlegungen. Dieses Kurzkonzept
liegt nun vor und wurde heute beschlossen.
Politische Leistung im Miteinander
Ohne die konstruktive Mitarbeit der anderen demokratischen Fraktionen im Kreistag wäre
dieser Beschluss in seiner heutigen Form nicht möglich gewesen. Im Kuratorium und im
Finanz- und Bauausschuss wurde ernsthaft und sachorientiert diskutiert. Dass am Ende ein
gemeinsamer Weg gefunden wurde, verdient ausdrückliche Anerkennung. Die SPD-Fraktion
hat den politischen Druck aufrechterhalten – die demokratischen Mehrheitsverhältnisse im
Kreistag haben dafür gesorgt, dass daraus auch ein Ergebnis werden konnte.
Was jetzt kommt
Das beschlossene Konzept sieht vor, die Kulturstiftung durch eine überarbeitete
Internetpräsenz, ansprechende Informationsmaterialien und eine systematische,
zielgruppengerechte Ansprache potenzieller Fördernder – darunter Privatpersonen,
Unternehmen und andere Stiftungen – als förderwürdige Institution sichtbarer zu machen. Die
steuerliche Absetzbarkeit von Spenden und Zustiftungen wird dabei aktiv kommuniziert.
Entwürfe für die Außendarstellung werden dem Kuratorium zur Abstimmung vorgelegt,
bevor sie öffentlich werden.
Kurzfristig sind zunächst bescheidene Mehrerträge zu erwarten. Mittel- und langfristig hat die
Strategie das Potenzial, das Grundstockvermögen der Stiftung dauerhaft zu stärken und ihre
Unabhängigkeit von kurzfristigen Haushaltsentscheidungen zu erhöhen.
Hierzu meint der Kulturpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Perry Lange: „Die
Kulturstiftung Nordfriesland leistet täglich wichtige Arbeit für die Menschen in unserem
Kreis. Es war Zeit, ihr dafür auch die finanziellen Grundlagen zu sichern, die sie verdient. Wir
werden die Umsetzung dieses Konzepts weiterhin aufmerksam begleiten“.
Dr. Perry Lange
Stellv. Vorsitzender des Kultur- und Bildungsausschuss

