Sanierung der B 202 zwischen Seeth und Stapel: Ein Überblick

Zeitlicher Ablauf und Umfang der Maßnahme

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig‑Holstein (LBV.SH) plant, die Bundesstraße 202 auf einer Länge von rund 4,5 km zwischen Seeth (Ortseingang) und dem Knotenpunkt mit der L 39/Schulstraße in Stapel zu erneuern. Die Maßnahme umfasst auch die Sanierung des parallel verlaufenden Radwegs.

Der Bau beginnt voraussichtlich am 11. August 2025 und endet am 30. November 2025. Anschließend folgen Restarbeiten vom 25. bis 30. November.

Dieser Zeitraum unterteilt sich in fünf Bauabschnitte:

  1. Ortsausgang Seeth bis Einmündung Stapelholmer Kaserne (11.08.–01.09.)
  2. Bis Mühlenstraße K6 (01.09.–22.09.)
  3. Bis Alter Bahnhof (22.09.–13.10.)
  4. Bis Bahnhofstraße K6 (13.10.–03.11.)
  5. Bis Kreuzung Schulstraße/Hauptstraße (03.11.–24.11.)

Vollsperrung: Gründe und Regelungen

Aufgrund von Verkehrssicherheit, Arbeitsschutz und Bauqualität ist eine Vollsperrung für den Durchgangsverkehr erforderlich. Sie gilt während der gesamten Bauzeit, da die Straße für halbseitige Arbeiten schlicht zu schmal ist.

Umleitung und Notfallzugang

Der Durchgangsverkehr wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke geführt.

Auswirkungen auf Anlieger, ÖPNV und Dienstleistungen

  • Fahrzeuge können Grundstücke im jeweiligen Bauabschnitt nicht anfahren. Fußgänger sind jederzeit passierfähig. Anlieger sollen ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle parken. Die Firmen informieren via Handzettel rechtzeitig über Sperrungen
  • Der öffentlich-rechtliche Nahverkehr (ÖPNV) ist informiert. Betroffene Haltestellen werden angepasst oder zeitweise aufgehoben; die Verkehrsunternehmen informieren über Änderungen
  • Die Müllentsorgung organisiert die Baufirma in Abstimmung mit dem Abholdienst, inklusive Sammelplatzregelung
  • Auch der Zugang für Pflegedienste, Lieferdienste oder Handwerker wird geregelt – bei Bedarf mit individueller Lösung, Kontaktmöglichkeiten erfolgt über Baufirma oder LBV.SH

Ausblick

Die Sanierung dient der Verbesserung von Sicherheit und Infrastruktur. Bewusst wurde auf eine Vollsperrung gesetzt, um die Bauqualität sicherzustellen und Risiken zu minimieren. Die Maßnahme ist klar strukturiert und begleitet. Von der Umleitung über Information bis zur täglichen Erreichbarkeit für spezielle Dienste. Wetter-bedingte Anpassungen bleiben möglich, die Verantwortung liegt beim LBV.SH und der ausführenden Baufirma.

Bei weiteren Fragen können Sie sich bei der zuständigen Stelle des LBV.SH, Standort Rendsburg, melden. Die Anwohner wurden über den genauen Ablauf schon vorab informiert.